Illegale Schlaflager in München

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Verdrängung statt Lösung: Belastung für Anwohner steigt

„Auch wenn es die Stadtverwaltung gerne abstreitet: Die Maßnahmen am Alten Botanischen Garten haben zu einer Verlagerung der Probleme geführt“, so Progl. Die Situation habe sich nicht verbessert, sondern lediglich räumlich verschoben. Besonders die Bewohner rund um den Königsplatz seien inzwischen erheblich belastet.

Arbeitsgruppe gegen wildes Campieren seit Jahren wirkungslos

Kritik richtet sich auch gegen die städtische Arbeitsgruppe gegen wildes Campieren. Laut Progl ist diese seit Jahren „chronisch erfolglos“. Illegale Schlaflager würden trotz regelmäßiger Kontrollen weiter zunehmen. Wenn nach monatelangem Zögern ein Lager durch Stadtverwaltung München und Polizei München geräumt werde, entstehe es oft innerhalb kürzester Zeit erneut.

Forderung nach konsequentem Durchgreifen

„Es kann nicht sein, dass die Arbeit unserer Behörden offenbar keinerlei nachhaltige Wirkung zeigt“, erklärt Progl. Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht aus, um die Situation dauerhaft zu entschärfen. Aus Sicht der BAYERNPARTEI müsse die Stadt deutlich konsequenter handeln und bestehende Regeln auch durchsetzen, um Anwohner wirksam zu schützen.

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